Großer Andrang beim Gebrauchtmaschinenmarkt der Oldtimer-Freunde
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Mit fachmännisch-kritischem Blick nahmen
die Besucher die alten Schlepper und Maschinenteile unter die Lupe. Rund 50
private Anbieter belieferten den Markt mit Geräten und Ersatzteilen, die
heute nur mehr schwer
zu beschaffen sind. Foto:Ammich
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Leitenhof
Lks.
Dillingen - Großer Andrang herrschte auf dem ersten
landwirtschaftlichen Gebrauchtmaschinen- und Teilemarkt der Oldtimer-Freunde
"Rose" auf dem Leitenhof bei Bissingen. Hobby-Bastler und Landwirte,
die nach Ersatzteilen und alten bäuerlichen Geräten suchten, freuten sich an
dem breiten Angebot. Der Oldtimer-Verein mit Sitz in Mönchsdeggingen wurde
zwar erst vor fünf Jahren gegründet, hat aber heute schon fast 130 Mitglieder
aus den Landkreisen DonauRies, Dillingen und Ostalb, erklärte Vorsitzender
Martin Gumpp.
Der
Vereinsname geht auf die Wirtin des Gasthofs "Rose" in
Mönchsdeggingen zurück, der den Oldtimer-Freunden bis heute als Vereinslokal
dient. Kurz vor ihrem Tod hatte Charlotte Herrmann dem Verein zwei Lanz-Traktoren
mit Glühköpfen aus den Jahren 1938 und 1940 "vererbt". "Sie
wollte nicht, dass die wertvollen Oldtimer einfach verscheppert werden",
erinnert sich Gumpp. Die beiden Lanz-Schlepper bildeten den Grundstock für die Sammlung
des Vereins, die heute acht eigene Traktoren und verschiedene
landwirtschaftliche Maschinen umfasst. Gumpp zufolge bilden die Mönchsdegginger OldtimerFreunde
einen der größten derartigen Vereine in ganz Schwaben.
Der Besitzer des Leitenhofs, eines
ausgesiedelten Milchviehbetriebs zwischen Unterrnagerbein und
Rohrbach, hat dem Verein auf dem Hof eine Halle für die Oldtimer-Sammlung zur
Verfügung gestellt. Sebastian Klarmann fungiert im Verein als erster Maschinenwart
und ist selbst von den alten Schleppern und Geräten fasziniert.
Der Gebrauchtmaschinenmarkt
wurde von gut 50 privaten Anbietern beschickt. Das umfassende Angebot ließ die
Herzen der Marktbesucher schneller schlagen:
Bis zu 50 Jahre alte Traktoren,
Erntemaschinen, Pflüge, Anhänger, Dreschmaschinen, Kartoffelroder und viele
Ersatzteile, die heute nur mehr schwer zu beschaffen sind.
Aber auch die moderne Landwirtschaft
kam nicht zu kurz: Die Möttinger BayWa und die Steinheimer Landmaschinenfirma
Ayrle stellten neue Maschinen aus. Die ahe-electronic GmbH führte ein mobiles
Videosystem für Mähdrescher vor, das ein sicheres Manövrieren von großen
Landmaschinen erleichtert. MA
Bayerisches Landwirtschaftliches
Wochenblatt vom 6.10. 2006 http:www.wochenblatt-dlv.de
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